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Dein Sommer, Dein Style, Deine Regeln

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Ulla Popken entstanden und erhält Werbung sowie meine eigene Meinung 🙂

Hallo, Du!

Der Sommer macht zwar gerade eine Pause, aber deswegen müssen wir nicht die Lust an luftiger Kleidung verlieren.

Im Sommer ist es quasi unmöglich sich zu verstecken.
Warum auch, frage ich mich?!
 Meine Beine sind lange nicht mehr ohne Strumpfhose an die frische Luft gekommen.
Warum? Weil sie dick sind, mal mehr mal weniger. Weil sie Besenreiser haben, Dellen und geplatzte Äderchen und ich mich lange genug geschämt habe.

Jahrzehnte haben Stellen meines Körpers kein Tages- oder Sonnenlicht gesehen und sind ganz blass vor Scham.*lach*

Entscheidungen

Kurz vor der Fashion Week stand ich vor der Entscheidung: Kleid mit Strumpfhose oder ohne für den roten Teppich?
Vor Hitze eingehen oder „schönere“ Beine präsentieren. Ich entschied mich für Frischluft und war begeistert.

Heute stehe ich immer wieder vor diesen Entscheidungen im Sommer und denke nur, dass ich es leid bin mich selbst zu beschneiden und den ganzen Tag über mein Outfit nachzudenken.
Also mache ich jetzt einfach und trage, was ich will. Ich trage Blusen, luftige enge Hosen, Kleider , T-Shirts usw.

Das Gleiche wünsche ich mir für dich, die du diese Zeilen liest.
Bitte sei gut zu dir, genieße und schätze den Sommer. Gehe raus und zeig dich.

Vergiss Oberteile mit langen Ärmeln im Sommer! Trage das gemusterte Kleid! Vergiss die Modepolizei

Denn wenn die Instanz, die sich sehr gerne hinter Strass besetzten „Glitzer-Tiger-Pullis“ versteckt, die große Kritik-Keule rausholt wird es meistens ekelig im Netz. Wir sollten sie alle umarmen und sie lieb haben. Sie werden nie erfahren wie frei Mode machen kann. Sehr schade.

Der dicke Körper ist eine Kampfzone, …

..die für viele Dinge herhalten muss. Ich mache da nicht mehr mit und das tut mir sehr gut!

Kaschieren, verstecken oder optimieren – alles keine Fremdwörter für Frauen und Männer mit mehr. Bei diesen gut gemeinten Ratschlägen könnten wir fast die Lust an der Mode verlieren oder wir erklären der Modepolizei, die übrigens auch sehr gerne in den Redaktionen von Frauenzeitschriften sitzt, dass wir unsere ganz eigenen Regeln aufstellen und unseren Körper gut finden, so wie er gerade ist. Ganz ehrlich! Punkt.

Danke Instagram und Facebook hat die Plus Size Community eine Plattform gefunden, in der sie sich zeigen kann. Immer mehr Events, wie meine Diversity Fashion Days, Castings und auch Magazine, wie das „The Curvy Magazine“ sorgen für mehr Sichtbarkeit. Trotzdem stehen wir noch ganz am Anfang. Quasi in den Startlöchern für den Diversity Sichtbarkeits-Marathon!

Mehr Selbstliebe

Warum soll ich meinen Körper in schwarz hüllen? Weil es mich schlanker wirken lässt?
Hm, ich sehe in gelb, grün, schwarz oder in welcher Farbe auch immer noch dick aus.

Wie beruhigend ist es doch zu wissen, dass wir unsere eigene Sichtweise auf unseren Körper ändern können – jederzeit. Das ist unfassbar viel Arbeit, die aber letztendlich dazu führt, dass wir uns wohler fühlen.

Wie wäre es, wenn du dir folgende Sätze als Mantra verinnerlichst und dir täglich vor dem Spiegel aufsagst?

1. Du bist immer gut genug!

2. Du bist wertvoll und einzigartig!

3. Nehme dich und deinen Körper an, so wie er gerade ist!

4. Sei dankbar für alles, was du hast!

5. Lobe dich und sei gut zu dir!

6. Akzeptiere alle Gedanken, die du hast, auch die schlechten!

7. Nehme dir täglich Zeit für dich!

8. Nimm deine Grenzen wahr!

9. Stehe für dich ein!

10. Schaffe dir ein liebevolles Umfeld!

11. Tue, was dich erfüllt!

12. Finde deinen eigenen Weg, deine Bestimmung!

Selbstliebe umzusetzen ist wohl die schwerste Aufgabe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wir jeden Tag daran arbeiten müssen. Auch eine Auszeit für uns selbst ist wichtig. Ich habe vor einiger Zeit meinen ersten Urlaub alleine auf Fanø, einer kleinen dänischen Insel, verbracht. Im letzten Jahr war ich für eine Woche in einem modernen Kloster, eine tolle stille Erfahrung. Diese Reisen waren für mich selbst das beste Geschenk, das ich mir machen konnte.

Und was hat das jetzt mit Mode zu tun?

Ich möchte dir sagen, dass du dich nicht verstecken brauchst. Vergiss die selbsternannte Modepolizei. Trage die weiße Hose, das Shirt mit Streifen, den Rock oder das bunte Kleid. Zeige dich und deinen Körper und gehe weiter mutig deinen Weg. Denn wenn wir mit uns im Reinen sind, stehen wir zu uns und strahlen auch eben genau das aus.

Mode sollte immer Spaß machen und niemals eine Last sein.

Und liebe Redakteure – traut euch doch mal mehr Abwechslung zu zeigen. Ich kenne viele tolle Frauen und Männer aller Körper- und Konfektionsgrößen. Sie alle sollten gesehen und gehört werden – niemand muss sich verstecken!

Love yourself,

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