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Mentale Gesundheit und Soziale Medien – Finde deinen Flow

Diesen Beitrag kannst du dir auch anhören. Zum Kurvenrausch Podcast geht es hier.

Hallo, du,

der heutige Beitrag ist bereits lange überfällig und steht schon eine Weile auf meiner To-do-Liste.
Als „Sinnfluencer“ sehe ich mich in der Verantwortung, über wichtige Themen zu sprechen.

Nicht nur Mode und Beauty machen mich aus, sondern auch das Hinterfragen und Ansprechen verschiedener Themen. Während ich mit dir in meiner Kolumne Bye Bye Panzer ganz offen über meine Essstörung spreche, so möchte ich heute auch mit dir über mentale Gesundheit reden.

Was ist mentale Gesundheit

Für mich stehen bei dieser Thematik folgende Aspekte im Vordergrund:
Bedürfnisse wahrnehmen, Probleme akzeptieren, Gefühle ausdrücken und sich selbst kennen.

Psychische Gesundheit bedeutet für mich:

Ich denke nicht allzu sorgenvoll über mein Leben nach.

Körperliche und seelische Bedürfnisse kann ich wahrnehmen und dafür sorgen.

Ich kann mit Unsicherheiten, Widersprüchen und Problemen umgehen.

Ich kenne mich selbst und meine eigene Geschichte.

social media

Die Sozialen Medien

Wenn ich mich in den Sozialen Medien umschaue, sehe ich immer mehr Frauen, die über Depressionen, Druck und Anspannung sprechen.

Instagram macht uns Influencern Druck. Gerade wenn du hauptberuflich im Netz unterwegs bist, musst du wirklich Gas geben. Die Angst, dass du nicht mehr gut genug funktionierst, austauschbar bist, andere dich überholen oder du irgendwann keine Relevanz mehr hast, ist für viele von uns real.

Nein, wir müssen uns nicht anhängig machen von Followerzahlen, Reichweiten, Likes und Co. Aber wir geraten sehr leicht in diesen Strudel hinein.

Wenn ich es mir überlege, dann fahre ich seit mehreren Jahren ein immenses Pensum. Betreue mehrere Kanäle, Webseiten und habe viele Projekte. Mein Kopf steht nur selten still und produziert ständig neue Ideen. Für andere mag das ein Segen sein, was es auch ist. Zusätzlich aber muss ich mich enorm disziplinieren, meine Strukturen jeden Tag streng einhalten und arbeite trotzdem jeden Tag sehr lange. Das ist besser geworden! Früher habe ich immer gearbeitet – gefühlt rund um die Uhr. Konnte kaum abschalten, mein Telefon machte ständig Lärm, und ich wurde nur noch gestresster.
Heute erlaube ich mir Wochenenden und Auszeiten. Das Handy jedoch ganz wegzulegen, fällt mir immer noch sehr schwer.

flow

Wie kann abschalten gelingen

Für einen Affengeist ist stillhalten und nichts tun schwer.
Aber stell dir vor. Du musst einfach mal nichts tun? Unvorstellbar? Nein!
Erlaube dir bewusste Auszeiten, nur für dich.
Völlig egal, ob du dich mittags für eine Ruhepause hinlegst oder tagsüber baden gehst – who cares?

Wenn du nicht abschalten kannst, höre entspannte Musik und versuche auf deine Atmung zu achten. Du kannst nicht denken und zeitgleich deinen Atem bewusst beobachten. Probiere es mal aus!

Meditation – Wie wäre es mit ein wenig Oooohm?

Bei meiner ersten Gruppenmeditation dachte ich, ich werde wahnsinnig. „Hier müsste mal jemand laut losschreien“ – dachte ich. Ich hörte die Teilnehmer atmen, schlucken und jedes Knacksen der Knochen. Viel interessanter war allerdings, dass mein Kopf nicht zur Ruhe kommen wollte.
Mitten in der größten Ruhe ging mein Kopfkino los. Was mir alles für Lieder einfielen – zum Piepen.

Ich übte weiter und fing zu Hause mit geführten Meditationen an, und siehe da: es funktionierte.
Traumreisen, so nannte es unsere Lehrerin früher, mochte ich schon immer.
Geführte Meditationen sind eine kleine Auszeit vom Alltag, helfen dir dabei, herunterzufahren und dich zu entspannen.

Wenn du geübter bist, kannst du auch bei größtem Lärm meditieren – ohne Anleitung. In der U-Bahn, im Schwimmbad – Entspannung geht mit dem richtigen Mindset überall.

Lerne über deine Gefühle zu sprechen und vertraue dich deinen Freunden oder einer Fachfrau/einem Fachmann an, wenn du merkst, dass es dir nicht gut geht,

Du bist in herausfordernden Situationen nicht allein.

Alles Liebe,

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