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5 Tipps für kreatives Schreiben – Ciao Schreibblockade

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Einige fürchten Schreibblockaden wie Teenager das Badewasser“

Es ist Sonntag und ich sitze an meiner Blogplanung. Mein Redaktionsplan steht, ich habe fancy Überschriften, weiß, dass meine Leser Mehrwert lieben und dann DAS:Mir fällt nix ein! Absolut nix, nada, niente, nothing.
Während ich sonst am Stück Blogposts vorproduzieren kann so geht das in dieser Woche irgendwie nicht und ich hänge hinterher.

Während ich also heute Morgen im Live-Video auf Instagram gesagt habe, dass mir nichts einfällt brachte mich eine Followerin auf die Idee, dass ich doch über meine Schreibblockade schreiben soll.
„Du machst das schon und bist witzig“, sage sie. Und was soll ich sagen – gekauft!
Ich schreibe also meinen ersten Artikel übers Schreiben, eine kleine Schreibblockade und was mir hilft, um kreativ zu schreiben!

tanja-marfo-blog-kurvenrausch

Kopf leer machen oder: raus aus dem Hamsterrad

Kinners, was waren das bitte für grandiose anstrengende 7 Tage meines Lebens.
#OMR2019, Fotoshooting,#Weshine Emotion Event, Geburtstag reinfeiern mit meiner Freundin Sabine, nach Berlin fahren, beim Plus Size Bazar teilnehmen und zu guter Letzt ein Interview mit der zweiten Hamburger Bürgermeisterin. What a week!

Meinen Sonntagsartikel begann ich letzten Dienstag und merkte schon: Das wird nix.
OK, Laptop zu, schlafen und morgen nochmal drüber schauen. Einen Tag später saß ich wieder da und versuchte im Café zu schreiben. Zuletzt gestern Abend um halb elf im Zug von Berlin nach Hamburg. Ne, wird nichts, gibt es nicht, ich will nicht, zu spät, zu müde, Pipi, kalt, Durst.. Was ist los? Ich war einfach müde.

Diese Woche hat neben vielen neuen Erlebnissen folgendes hinterlassen: Augenringe.
Zu wenig Schlaf und dann doch das eine oder andere alkoholische Getränk und kein Sport. *Schwups* bin ich aus meinem Rhythmus raus.

Also habe ich einfach mal aufgehört an Arbeit, Blogartikel, Pressethemen und Co zu denken.
Habe den heutigen Tag mit meinem Sohn verbracht, habe meine Freundinnen angerufen und einfach mal durchgeatmet. Und siehe da – der Laptop ist nicht mehr böse.

Es geht wieder, ich möchte ihn nicht mehr wegwerfen, aus dem Fenster schmeißen oder anschreien. Mein rosa Laptop ist wieder schön:) Ja, mein Laptop ist wirklich rosa.

Habe keine Angst

Einige fürchten Schreibblockaden wie Teenager das Badewasser. Sei es drum!
Wir denken manchmal viel zu viel nach.*Hallo Affengeist* und denken, dass wir scheitern.
Niemand will meinen Blogtext lesen, interessiert keinen, freut sich niemand darauf….bla bla bla.
Der innere Kritiker ist schon echt eine harte Nuss. Lass los und hab keine Angst.
Denn wir haben nicht nur Angst zu Versagen, sondern auch vor Erfolg. Eine Medaille hat immer zwei Seiten! Ohne Angst keinen Schreibstau. Ohne Fleiß keinen Erfolg.

Also beginne groß zu denken. Wen möchtest du erreichen, wer soll deine Texte lesen?
Du willst ein Buch schreiben? Grandios! Wie soll es heißen? Wird es ein Bestseller? Wer soll das Vorwort schreiben? Erlaube dir alles!

Erstelle dir Notizen.

Wann immer ich schöne Redewendungen oder berührende Worte höre, dann schreibe ich sie mir auf. Ich habe einen Ordner mit Zitaten auf Pinterest zu unterschiedlichen Themen. Auch mein Notizbuch oder mein Handy werden regelmäßig mit Zitaten,Wörtern und Redewendungen gefüllt. Wenn ich lese, markiere ich mir interessante Stellen, um später darauf zurückgreifen zu können..
Das kannst du auch! Völlig egal, ob du eher analog oder digital unterwegs bist. Deine Notizen können dir bei einer Schreibblockade sehr nützlich sein.

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Lies mehr

„Um ein guter Autor zu sein, musst du zwei Dinge tun: Viel lesen und viel schreiben.“
Dieses Zitat stammt von Stephen King und er hat so verdammt recht!
Wir brauchen mehr Bücher – egal in welcher Form.
Sie vermitteln uns so viel Wissen, geben uns neue Einblicke und neue AHA-Effekte. Ich liebe es in
der Badewanne zu lesen oder am Baggersee bei uns um die Ecke. Ich habe auch einen Lieblingsplatz auf Fano, wo ich jedes Jahr hinfahre und einfach lese und schreibe.
Du verschwendest deine Zeit nicht, wenn du liest, sondern gewinnst unendlich viel dazu.
Es gibt so viele tolle Bücher, die ich noch lesen möchte. Sie sind so viel spannender als Social Media.

Lass dich nicht ablenken

Soziale Medien lenken mich ab. Immer wieder aufs Neue. Zack, hier ein süßer Welpe, eine kleine niedliche Kuschelkatze, oh, Ashley Graham hat neue Bilder hochgeladen. Was kostet der Badeanzug, den sie da trägt? Die Kette der Social Media Ablenkung ist ewig lang und macht mich manchmal irre. Die Sozialen Medien sind Fluch und Segen zugleich. Während ich schreibe lege ich mein Handy weit weit weg und stelle es auf lautlos. Meine liebste Musik läuft im Hintergrund oder es ist komplett still. Schreiben braucht Konzentration und Muße.

Und nein, im Internet zu surfen und es „Recherche“ zu nennen während wir uns kleine Alpakas angucken zählt nicht.

Was hilft dir beim Schreiben? Hattest du schon mal eine Schreibblockade?
Lass es mich wissen.

Love yourself,

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Kommentar

  1. Liebe Tanja
    Ja ich kenne Schreibblockaden gut.
    Ich schreibe für ein kleines Magazin monatliche Artikel. Hauptberuflich bin ich aber anderweitig unterwegs. Bei mir ist es so, je mehr Stress ich im Beruf oder auch familiär habe desto schwerer fällt es mir aktuelle Artikel zu schreiben. Ich schreibe dann in Strichpunkten für mich selber auf was alles um mich herum passiert
    . – Kaffeemaschine kaputt/ Desaster
    – Teenie Tochter mit Liebeskummer / Tips
    – Sohn mit Angst vor Gewitter / kaum Schlaf
    – Mann der sich wie das 3. Kind verhält / geht es anderen auch so
    – Garten Planung und Umsetzung ist schwerer als gedacht / Pinterest und Garten Zeitschriften

    Wenn ich mir die stichpunkte später anschauen fallen mir dazu kleine Geschichten ein die ich als Artikel benutzen kann.
    Ich habe immer ein kleines Buch und einen Bleistift dabei. Wer weiß wann der Alltag die nächsten Ideen liefert.
    Lg Und immer einen gespitzten Bleistift zur Hand.

  2. Du sagst es. Ich hab sie überwunden, das Ergebnis: Ruveni’s Bauchgefühl